Der Rheinabschnitt nördlich von Gimbsheim
Nördlich von Gimbsheim folgt die B 9 dem Rhein: über Guntersblum, unsere direkte Nachbargemeinde, sowie Ludwigshöhe und Dienheim nach Oppenheim und weiter nach Nierstein, Nackenheim und Bodenheim bis vor die Tore von Mainz. Bis Oppenheim sind es rund 10 Kilometer. Oppenheim, Nierstein, Guntersblum, Dienheim und Ludwigshöhe gehören zur Verbandsgemeinde Rhein-Selz, alle Orte dieses Abschnitts zum Landkreis Mainz-Bingen. Wir arbeiten in Oppenheim, Nierstein und Umgebung.
Typisch für diesen Abschnitt ist der Wechsel auf engem Raum: unten zum Rhein hin die flache Niederung, oberhalb der Orte Weinberge in Hanglage, dazwischen historische Ortskerne mit Winzerhöfen, Hofreiten und Gewölbekellern.
Hanglagen und der Rote Hang
Zwischen Nierstein und Nackenheim liegt der Rote Hang, eine steile Weinbergslage, deren Farbe vom Rotliegenden kommt, einem tonig-schiefrigen, eisenhaltigen Gestein. Auch abseits davon liegen viele Grundstücke am Hang oder über mehrere Ebenen. Dort entscheidet die Geländeplanung darüber, ob ein Garten auf Dauer funktioniert.
Wir legen Ebenen an, tragen Böschungen ab, setzen Stufen aus Naturstein oder Blockstufen und bauen Mauern, wo der Höhenunterschied es verlangt. Regenwasser führen wir gezielt ab, damit es weder Beete ausspült noch an der Hauswand steht. Den Aushub übernehmen wir mit Minibagger oder Bagger, mehr dazu unter Erdarbeiten und Baggerarbeiten. Wie aus Hang und Ebenen ein Garten wird, zeigt unsere Gartengestaltung; Sitzplätze auf Stützmauer oder Unterbau finden Sie beim Terrassenbau.
Altstadt Oppenheim: Vorsicht beim Graben
Unter der Oppenheimer Altstadt liegt das Kellerlabyrinth, ein weit verzweigtes Netz aus Kellern, Gängen und Treppen, das über Jahrhunderte in den standfesten Löss gegraben wurde. Nur ein Teil davon ist erfasst und öffentlich zugänglich. Auch in anderen Orten am Rhein, etwa am Guntersblumer Kellerweg, gehören Weinkeller zum Ortsbild.
Für Erdarbeiten heißt das: Bevor wir in einem alten Hof oder Garten ausheben, fragen wir nach bekannten Kellern, sehen uns Schächte und Zugänge an und arbeiten mit kleinem Gerät. Zeigen sich Hinweise auf einen Hohlraum, unterbrechen wir und empfehlen, einen Statiker hinzuzuziehen.

Höfe, Einfahrten und Wege
In Winzerhöfen und alten Hofreiten liegt oft noch Natur- oder Kopfsteinpflaster. Gut erhaltene Steine lassen sich häufig aufnehmen, reinigen und auf neuem Unterbau wieder verlegen. Wichtig ist das Gefälle: Die Fläche muss vom Haus weg entwässern, und bei befahrenen Höfen braucht es einen Unterbau, der auch einen Transporter oder Traktor trägt. Mehr dazu unter Pflasterarbeiten.
Wird der Hof ohnehin geöffnet, lohnt es sich, Leerrohre für Wallbox, Glasfaser oder eine spätere Wärmepumpe gleich mitzuverlegen. So muss die neue Fläche später nicht noch einmal aufgenommen werden. Wie wir solche Gräben ausführen, beschreibt unsere Seite zum Tiefbau.
Hecken am Weinberg, Bäume im Garten
Grenzt Ihr Grundstück an einen Weinberg, gelten für Hecken nach dem Nachbarrechtsgesetz Rheinland-Pfalz doppelte Abstände: Eine Hecke bis 2,0 Meter Höhe braucht dann 1,50 Meter Abstand statt 0,75 Meter. Wenn Sie Sichtschutz direkt an der Grenze möchten, ist ein Zaun oft die bessere Wahl; Möglichkeiten finden Sie unter Zaun, Sichtschutz und Gabionen.
Ob eine Baumschutzsatzung gilt, prüfen wir vorab bei der Stadt- bzw. Verbandsgemeindeverwaltung. Schonzeit und Artenschutz gelten in jedem Fall, zuständig ist die Kreisverwaltung Mainz-Bingen.
Kostenlose Vor-Ort-Besichtigung vereinbarenSchicken Sie uns zwei, drei Fotos der Fläche. Wir melden uns zur Terminabsprache.
Ihr Projekt zwischen Guntersblum und Bodenheim
Ob Hanggarten in Nierstein, Hof in der Oppenheimer Altstadt oder Vorgarten in Bodenheim: Wir sehen uns Gelände, Zufahrt und Boden bei einer kostenlosen Vor-Ort-Besichtigung an und erstellen Ihnen danach ein schriftliches Festpreis-Angebot.



