Garten-, Landschafts- und Tiefbau in Mainz

Höfe und Einfahrten, Terrassen, Gärten sowie Gräben für Wallbox, Glasfaser oder Wärmepumpe: Von Gimbsheim aus arbeiten wir im ganzen Mainzer Stadtgebiet, von den südlichen Stadtteilen bis in die Innenstadt.

Vorher/Nachher eines Hofs: links das abgezogene Splittbett, rechts fertiges Pflaster im Fischgrätverband mit Rinne
Vorher/Nachher: Hof neu gepflastert

Von Gimbsheim nach Mainz: am Rhein entlang

Unser Betrieb liegt in Gimbsheim, rund 25 Kilometer Luftlinie südlich der Mainzer Innenstadt, der Weg führt am Rhein entlang über Oppenheim und Nierstein. Am schnellsten sind wir in den südlichen Stadtteilen wie Laubenheim, Ebersheim, Hechtsheim und Weisenau, wir arbeiten aber genauso in der Altstadt, der Neustadt, der Oberstadt, in Bretzenheim, Gonsenheim oder Finthen.

In Mainz übernehmen wir vor allem Arbeiten, bei denen Boden bewegt wird und eine Fläche dauerhaft tragen muss: neue Pflasterarbeiten für Hof, Einfahrt und Stellplatz, den Bau von Terrassen aus Platten oder Naturstein und Gräben für Leitungen und Leerrohre. Häufig ist das eine Kombination: Der alte Hof wird aufgenommen, dabei kommt gleich das Leerrohr für die spätere Wallbox in den Boden.

Enge Grundstücke, Hinterhöfe und Reihenhausgärten

Viele Mainzer Grundstücke sind klein und nur über eine Hofdurchfahrt, ein schmales Tor oder durch das Haus erreichbar, gerade in der Alt- und Neustadt. Dafür planen wir den Maschineneinsatz von Anfang an mit: Minibagger und kompakter Dumper für Aushub und Material, an ganz engen Stellen Handarbeit. Wie wir den Aushub abfahren und wo Material zwischengelagert wird, legen wir vorab fest.

Soll ein Container oder Material auf Gehweg oder Straße stehen, braucht es in der Regel eine Erlaubnis der Stadt. Das sprechen wir bei der Besich­tigung mit Ihnen durch, damit die Baustelle nicht am ersten Tag an der Zufahrt scheitert. Mehr zu Aushub und Maschinen finden Sie unter Erdarbeiten und Baggerarbeiten.

Gelber Minibagger mit Giloth-Logo hebt Erdreich aus, im Hintergrund Steinpaletten und ein Wohnhaus
Mit dem Minibagger kommen wir auch dort voran, wo für größere Maschinen kein Platz ist. (KI-bearbeitet)

Der Boden in Mainz: Kalk, Löss und Rheinkies

Mainz liegt am Nordrand des Mainzer Beckens. Auf den Höhen im Süden und Westen der Stadt stehen unter Löss und Lehm oft Kalkstein und Mergel an, in Rheinnähe eher Sande und Kiese der Rheinterrassen. Für die Arbeit heißt das: Löss und Lehm sind frostempfindlich und lassen Wasser nur langsam versickern. Wir tragen deshalb ausreichend tief aus und bauen eine kräftige, lagenweise verdichtete Tragschicht ein. Trifft der Bagger auf festen Kalkstein, planen wir für Gräben und Fundamente mehr Zeit oder einen Abbruchhammer ein.

Ob Regenwasser auf dem Grundstück versickern kann oder in eine Rinne mit Kanalanschluss geführt werden muss, entscheidet sich am Boden vor Ort. Wir sehen ihn uns bei der Besich­tigung an und planen Gefälle und Entwässerung danach.

Leitungen für Wallbox, Glasfaser und Wärmepumpe

Ein Graben quer durch Garten oder Hof ist ein guter Moment, um an morgen zu denken. Wir heben die Gräben für die Zuleitung zu Wallbox und Ladesäule aus, verlegen Leerrohre und stellen die Oberfläche wieder her. Ebenso bereiten wir den Glasfaser-Hausanschluss in Eigenleistung vor, also den Graben vom Grundstücksrand bis zur Hauswand. Kabel und Anschluss übernimmt Ihr Elektrofachbetrieb oder der Netzbetreiber. Welche Rohre und Tiefen üblich sind, erklärt unser Ratgeber Leerrohr verlegen für Wallbox, PV und Glasfaser.

Bäume und Hecken: was in Mainz gilt

Die Stadt Mainz schützt ihren Baumbestand mit einer eigenen Rechtsverordnung. Nach dem Merkblatt der Stadt sind Bäume ab 80 cm Stammumfang, gemessen in 1 m Höhe, geschützt. Für eine Fällung oder einen starken Rückschnitt ist dann eine Genehmigung beim Grün- und Umweltamt nötig. Dazu kommt das Bundesnaturschutzgesetz mit seiner Schonzeit vom 1. März bis 30. September und dem Schutz von Nestern und Quartieren. Bevor wir im Rahmen der Baumpflege und Baumfällung zur Säge greifen, klären wir mit Ihnen, ob eine Genehmigung nötig ist.

Für neue Hecken gilt das Landes­nachbar­rechts­gesetz Rheinland-Pfalz: 0,25 m Abstand zur Grenze bei Hecken bis 1 m Höhe, 0,50 m bis 1,50 m und 0,75 m bis 2 m. Darüber wächst der Abstand um die Mehrhöhe. Wer eine hohe Sichtschutzhecke plant, sollte das beim Pflanzen berücksichtigen.

Erdarbeiten auf historischem Boden

Mainz steht auf den Resten des römischen Mogontiacum und der mittelalterlichen Stadt. Bei Erdarbeiten kann deshalb etwas zum Vorschein kommen. Nach dem Denkmalschutzgesetz Rheinland-Pfalz sind archäologische Funde unverzüglich zu melden, Ansprechpartner ist die Landesarchäologie in Mainz. Für einzelne Bereiche hat die Stadt zudem Grabungsschutzgebiete festgelegt, in denen Erdarbeiten genehmigt werden müssen. Für Sie bedeutet das: Bei tieferen Gräben in der Innenstadt sollten Sie im Zeitplan etwas Luft einplanen.

Kostenlose Vor-Ort-Besich­tigung vereinbarenSchicken Sie uns zwei, drei Fotos der Fläche. Wir melden uns zur Terminabsprache.

So läuft ein Auftrag in Mainz ab

  1. Anfrage: telefonisch unter 0176 78412676 oder per Nachricht, gern mit ein paar Fotos der Fläche.
  2. Kostenlose Besich­tigung: Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Höhen und Boden an.
  3. Schriftliches Angebot: mit Aufbau, Material und Zeitrahmen.
  4. Ausführung: aus einer Hand, vom Aushub bis zur fertigen Fläche.

Häufige Fragen: Mainz

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an: 0176 78412676

Arbeiten Sie in allen Mainzer Stadtteilen?

Ja, wir arbeiten im gesamten Stadtgebiet. Von Gimbsheim aus am nächsten liegen die südlichen Stadtteile wie Laubenheim, Ebersheim, Hechtsheim und Weisenau. Innenstadt, Neustadt, Oberstadt, Bretzenheim, Gonsenheim oder Finthen planen wir genauso ein. Den Termin für die kostenlose Besich­tigung stimmen wir mit Ihnen ab.

Brauche ich in Mainz eine Genehmigung, um einen Baum zu fällen?

Möglicherweise ja. Die Stadt Mainz schützt ihren Baumbestand mit einer Rechtsverordnung. Nach dem Merkblatt der Stadt sind Bäume ab 80 cm Stammumfang, gemessen in 1 m Höhe, geschützt. Für Fällung oder starken Rückschnitt ist dann eine Genehmigung beim Grün- und Umweltamt zu beantragen. Unabhängig davon gelten Schonzeit und Artenschutz nach dem Bundesnaturschutzgesetz.

Welchen Abstand muss eine Hecke in Mainz zur Grundstücksgrenze haben?

In Rheinland-Pfalz regelt das das Landes­nachbar­rechts­gesetz: 0,25 m bei Hecken bis 1 m Höhe, 0,50 m bis 1,50 m und 0,75 m bis 2 m. Ist die Hecke höher, wächst der Abstand um die Mehrhöhe, eine 2,50 m hohe Hecke braucht also 1,25 m. Ist das Nachbargrundstück ein Weinberg, Acker, eine Erwerbsgärtnerei oder ein Kleingarten, gelten größere Abstände.

Kommen Sie mit Maschinen auch in einen Innenhof?

In vielen Fällen ja. Auf engen Grundstücken arbeiten wir mit Minibagger, kompaktem Dumper und, wo nötig, von Hand. Ob und welche Maschine durch Tor oder Hofdurchfahrt passt, messen wir bei der Besich­tigung nach und planen den Ablauf danach.

Was passiert, wenn bei den Erdarbeiten etwas Historisches gefunden wird?

In Mainz, dem römischen Mogontiacum, sind archäologische Funde bei Erdarbeiten nicht ungewöhnlich. Nach dem Denkmalschutzgesetz Rheinland-Pfalz sind Funde unverzüglich zu melden und die Fundstelle möglichst unverändert zu lassen. Wir unterbrechen die Arbeiten an dieser Stelle und besprechen das weitere Vorgehen mit Ihnen.

Ihr Projekt beginnt mit einem Anruf

Wir sehen uns Fläche, Boden und Zufahrt kostenlos vor Ort an. Danach erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit allen Positionen.